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Kölsch - Das Bier der Domstadt

-----  and my favorite drink  -----

Der Kölner lässt nichts auf ein sein Nationalgetränk kommen und das auch zu recht, denn das Helle vom Rhein ist etwas ganz Besonderes. Getrunken wird nur aus "Kölschstangen" - ganz schlanke Gläser mit einem Inhalt von meist 0,2 Litern.

 

Kölsch ist ein helles, obergäriges, blankes und hopfenbetontes Vollbier mit einem Alkoholgehalt von circa 4,8 %. Das Besondere ist der Brauprozess. Für Kölsch wird spezielle obergärige Hefe verwendet, die Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius zum Gären benötigt. Diese schwimmt nach dem Brauvorgang oben und kann einfach abgeschöpft werden.

Wie alles in der Domstadt hat auch das Kölsch seine ganz eigene Geschichte und Tradition. So wird das Obergärige bereits seit 874 am Rhein hergestellt. Bis heute darf es auch nur hier gebraut werden.

 

 

 Brauhäuser und Brauereien

       brewerys & brewers

 

 

Das Eigelsteinviertel nördlich des Hauptbahnhofs ist die Heimat des Gaffel-Kölschs. 1302 wird erstmalig das Brauhaus "Zum Leysten" erwähnt, das an der Stelle stand, wo auch heute noch in der Brauerei Gaffel Bier gebraut wird.

 

 

Gegründet wurde die Brauerei wie viele andere auch in den Gründerjahren Ende des 19. Jahrhunderts von Heinrich Reissdorf, der eigentlich Schneidermeister war. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es die Brauerei Reissdorf, die den ersten Sud Bier nach dem Kriege in Köln braute.

 
       

 

 

 

Gegründet wurde die Brauerei wie viele andere auch in den Gründerjahren Ende des 19. Jahrhunderts von Heinrich Reissdorf, der eigentlich Schneidermeister war. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es die Brauerei Reissdorf, die den ersten Sud Bier nach dem Kriege in Köln braute.

 

Den Grundstein der Tradition von Sion Kölsch legte 1912 der Erwerb des Brauhauses "Unter Taschenmacher 5", dem heutigen "Sion Brauhaus". Jean Sion setzte hier die Brautradition seiner Familie aus der Eifel fort.

 
       

 

 

 

Über die Grenzen der Stadt Köln hinaus ist Gilden Kölsch eine der bekanntesten Kölsch-Marken. Bereits 1869 wurde die Brauerei im rechtsrheinischen Mülheim durch die Familie Greven gegründet

 

Direkt am Alter Markt befindet sich das Peters Brauhaus. Bereits 1544 zählte dieses Brauhaus, damals noch unter dem Namen "Zum Kranz", zu den führenden Brauhäusern der Stadt.

 
       

 

 

 

Mühlen-Kölsch ist unter wahren Kennern mit eines der beliebtesten Kölsch überhaupt. 1858 gründete Hubert Koch am Heumarkt Nr. 6 am Standort der alten städtischen Rats-Malzmühle die Bier- und Malzextrakt-Dampfbrauerei Hubert Koch, Cöln.

 

Bis 1974 braute das Unternehmen auch noch andere Biersorten bis es sich auf das Obergärige spezialisierte. Heute ist das Dom-Kölsch bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

 
       

 

 

 

Seit 1884 wird in der Friesenstraße das obergärige Bier hergestellt und verkauft. Damals war es noch üblich, dass die Brauer am Tage in der Brauerei arbeiteten und abends als Köbesse im Brauhaus tätig waren.

 

Einst begann es als kleine Hausbrauerei namens "Zum Schiffgen" an der Deutzer Freiheit Nr. 3, heute gilt die Sünner Brauerei als die älteste noch produzierende Kölner Brauerei.

 
       

     

 

Das Hellers Brauhaus war 1888 zunächst Stammsitz der Wein- und Sektkellerei der Gebrüder Thönissen, bevor 1908 Carl Breitwitsch in der Roonstraße Brauereimaschinen herstellte und vertrieb.

       
         

 

Kölsch-Konvention

Kölsch braut man da, wo man es auch spricht. Nämlich in Köln und seiner näheren Umgebung. Diese heimische Bier-Spezialität darf nur hier und nirgendwo anders hergestellt werden. Und das hat seinen guten Grund: die Kölsch-Konvention.

Schon sehr früh erkannten die Kölner Brauer die Zeichen der Zeit. Sie schufen sich Regeln, der sich alle Kölschbrauer freiwillig unterwarfen: Am 6. März 1986 unterzeichneten die Chefs der 24 Kölsch-Brauereien feierlich und im Beisein des Kölner Oberbürgermeisters Norbert Burger im Festsaal des Hotels Excelsior die "Kölsch-Konvention", dieses für Köln und das Kölsch so wichtige Dokument.

Begonnen hatte es damit, dass bereits im Jahre 1963 durch das Landgericht Köln festgestellt wurde, dass Kölsch nicht nur der Biertyp, sondern auch das Herkunftsgebiet ist. Der zweite Schritt folgte 1980. Das Oberlandesgericht schloss sich durch rechtskräftiges Urteil der ständig vertretenen Auffassung der Erstinstanzen an und bestätigte die geschützte geographische Herkunftsbezeichnung.

Doch dann ging es Schlag auf Schlag. 1981 beschloss der Kölner Brauerei-Verband, eine Konvention ausarbeiten zu lassen und setzte die in mühsamer Kleinarbeit ausformulierte Konvention bei allen Mitgliedern durch.1985 wurde sie im Bundesanzeiger veröffentlicht, nachdem andere beteiligte Kreise, insbesondere Verbände, keine Einwendungen hiergegen hatten. Durch die von den Kölner Brauern geleisteten Unterschriften bekannten diese sich am 6. März 1986 bindend zu ihrer Konvention.

Im einzelnen legt der Inhalt folgende wichtigen Punkte fest:

  • Kölsch wird nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut, und das nur von Brauereien im Kölner Stadtgebiet und einigen besonders bestimmten Brauereien in der Umgebung. - Kölsch ist ein obergäriges, helles, hochvergorenes, hopfenbetontes, blankes Vollbier.

  • Die Stange ist das einzige gebräuchliche Kölsch-Glas. Ein Ausschuss wacht über die Einhaltung der eingegangenen Verpflichtungen und ein Schiedsgericht entscheidet in Streitfragen. Bei Zuwiderhandlungen kann das Gericht Strafen bis zu 120.000.- Euro verhängen.

Soweit die trockenen, aber wichtigen Fakten. Doch die Konvention stellt für den Konsumenten klar, dass er jederzeit und von welcher Marke auch immer ein ganz spezielles, gleich bleibend gutes Bier erhält. Diese Garantie gibt es außer beim Kölsch nur noch bei Champagner und Bordeaux.

Die Fachleute und Bierexperten bezeichnen den Kölsch-Geschmack als leicht herbes Bier mit aromatischem Bittergeschmack. Dem echten Kölschfan ist das alles vielleicht ein wenig zu akademisch und er verläßt sich eher auf seine "Tagesform": Denn das Bier, speziell das Kölsch, ist ein lebendiges Nahrungsmittel, das Gott sei Dank nicht immer gleich ausfällt, doch immer gleich gut schmeckt. Darum denken Sie bei Ihrem nächsten Glas Kölsch daran, dass Ihr übernächstes noch genau so gut ist - Dank der Kölsch-Konvention, der sich alle Kölsch-Brauer verpflichtet fühlen.

 

your health ! cheers !