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Wie ein TYPO3-Upgrade abläuft: 7 Schritte

Ein Upgrade auf Version 14 LTS ist ein Projekt mit festem Ablauf: sieben Schritte, von denen die ersten beiden vor Ihrer Entscheidung liegen. Ihr eigener Aufwand bleibt dabei klein, im Wesentlichen die Zugänge zu Beginn und ein paar Stunden für die Abnahme. Je nach Umfang liegen zwischen Auftrag und Livegang typischerweise ein bis vier Wochen, bei großen Installationen mehr. Diese Seite beschreibt jeden Schritt einzeln.

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Schritt 1: Bestandsaufnahme und Extension-Scan

Ich verschaffe mir ein Bild davon, was tatsächlich installiert ist. Dazu gehören der Versionsstand des Cores, die vollständige Liste der Erweiterungen samt der Frage, ob es sie für Version 14 gibt, der Umfang an selbst geschriebenem Code, der Bestand an Inhalten und die Umgebung, auf der das Ganze läuft. Vieles davon steht nicht im Backend, sondern ergibt sich erst aus dem Dateisystem und der Datenbank. Am Ende habe ich eine Liste, die einer Website von außen nicht anzusehen ist.

Von Ihnen brauche ich einen Backend-Zugang mit Administratorrechten und Zugriff auf Ihr Hosting, ersatzweise ein aktuelles Backup. Sind die Zugangsdaten verschollen, genügt zunächst der Kontakt zu Ihrem bisherigen Dienstleister.

Sobald die Zugänge vorliegen, ist das eine Sache von Tagen, nicht von Wochen.

Schritt 2: Angebot mit Festpreis

Sie bekommen ein schriftliches Angebot, das den Umfang benennt: welche Erweiterungen übernommen, welche ersetzt und welche nachgebaut werden, was mit selbst geschriebenem Code geschieht und ob die Hosting-Umgebung mitziehen muss. Ebenso steht darin, was nicht enthalten ist, damit beide Seiten den Umfang gleich lesen. Preis und Zeitrahmen sind darin feste Größen. Das Angebot selbst ist unverbindlich; Sie entscheiden auf einer Grundlage, die vorher niemand hatte.

Hier liegt eine Entscheidung bei Ihnen, sonst nichts. Hilfreich ist, wenn Sie mir vorher sagen, ob ein Termin im Weg steht, eine Messe, eine Saison, ein Stichtag, und ob Sie bei Ihrem Hoster bleiben wollen.

Das Angebot liegt in der Regel wenige Werktage nach der Bestandsaufnahme bei Ihnen; wie lange Sie es prüfen, bestimmen Sie.

Schritt 3: Lokale Kopie und Testumgebung

Datenbank, Dateien und Konfiguration Ihrer Website wandern in eine eigene Umgebung. Sie ist unter einer eigenen Adresse erreichbar, per Passwort geschützt und für Suchmaschinen gesperrt. Der Mailversand wird dort abgeklemmt, damit aus Formular- und Bestelltests keine echten Nachrichten an Ihre Kunden werden, und angebundene Fremdsysteme laufen, soweit vorhanden, gegen deren Testzugänge. Ihre bestehende Website bleibt unangetastet in Betrieb; gearbeitet wird ausschließlich an der Kopie.

Für diesen Schritt fallen bei Ihnen keine zusätzlichen Aufgaben an. Hängen Systeme an Ihrer Website, Newsletter-Versand, Warenwirtschaft, Buchungsdienste, nennen Sie sie mir bitte, damit die Kopie nichts nach außen auslöst.

Eine Testumgebung steht meist am selben Tag; nur bei sehr großen Dateibeständen dauert allein das Kopieren länger.

Schritt 4: Core-Upgrade in Versionsschritten

In jeder Etappe werden die Programmdateien getauscht, die mitgelieferten Upgrade-Assistenten ausgeführt und das Datenbankschema angepasst; Konfiguration, die es in ihrer alten Form nicht mehr gibt, wird dabei in die heutige Entsprechung überführt. Weil jede dieser Etappen auf der vorigen aufsetzt, führt der Weg auf Version 14 über mehrere davon statt über einen einzigen Sprung. Anschließend muss die Installation im Backend und im Frontend wieder laufen, bevor die nächste beginnt. Ein Fehler bleibt so einer einzelnen Etappe zuzuordnen.

Dieser Schritt läuft ohne Ihr Zutun. Planen Sie in dieser Zeit größere inhaltliche Umbauten, etwa einen neuen Seitenzweig oder eine zusätzliche Erweiterung, sagen Sie mir vorher Bescheid.

Die Dauer hängt unmittelbar am Versionsabstand: ein einzelner Versionssprung ist in wenigen Tagen erledigt, mehrere übersprungene Generationen brauchen Wochen.

Schritt 5: Extension-Migration

Jede Erweiterung wird einzeln behandelt und einzeln geprüft, nicht alle gemeinsam am Schluss. Die Reihenfolge richtet sich danach, was aufeinander aufbaut: zuerst die Erweiterungen, an denen andere hängen, dann die übrigen, zuletzt der selbst geschriebene Code, der auf beidem aufsetzt. Nach jedem Umbau sehe ich mir die betroffenen Seiten an, bevor die nächste Erweiterung an die Reihe kommt. Was mit welcher Erweiterung geschehen ist, angehoben, ersetzt oder nachgebaut, halte ich in einer Liste fest, die Sie später zusammen mit der Testumgebung bekommen.

In der Regel nichts. Nur wenn für eine Funktion mehrere gleichwertige Nachfolger in Frage kommen, frage ich kurz nach, welcher Ihnen näher liegt; das kostet Sie Minuten, keine Sitzung.

Bei wenigen gepflegten Standard-Erweiterungen sind das ein bis zwei Tage; liegen viele ohne direkten Nachfolger darunter, werden daraus ein bis zwei Wochen.

Schritt 6: Test und Abnahme

Zuerst gehe ich die Installation selbst durch: jeden Seitentyp, jedes Inhaltselement, Navigation, Suche, Formulare, Downloads und Weiterleitungen. Danach bekommen Sie den Zugang zur Testumgebung und eine Liste dessen, worum ich Sie zu prüfen bitte, vor allem die Seiten, an denen für Sie etwas hängt. Ihre Rückmeldungen sammle ich als Punkteliste und arbeite sie ab, bei Bedarf in mehreren Durchgängen. Am Ende steht Ihre Freigabe in Textform; damit ist der Schritt abgeschlossen.

Dieser Schritt kostet Sie Zeit: eine Person, die Ihre Website und Ihre Abläufe kennt, und ein paar Stunden dafür, verteilt auf mehrere Durchgänge, nicht am Stück.

Wie lange die Abnahme dauert, entscheiden Sie mit: Sobald Ihre Rückmeldungen da sind und abgearbeitet werden konnten, ist der Schritt beendet, bei einer kleinen Website oft in wenigen Tagen.

Schritt 7: Deploy mit Rollback-Plan

Der freigegebene Stand wird auf den Live-Server gebracht: Dateien und Datenbank werden übertragen, die Konfiguration auf die echte Adresse umgestellt, Weiterleitungen und Zertifikat kontrolliert, der Mailversand wieder scharfgeschaltet und die Sperre für Suchmaschinen aufgehoben. Vom alten Zustand wird vorher ein vollständiges Backup gezogen. Nach dem Umschalten gehe ich dieselben Punkte noch einmal auf der Live-Seite durch, weil sich zwei Umgebungen in Details unterscheiden können.

Der Rollback-Plan ist der im Voraus festgelegte Weg zurück. Er hält fest, welches Backup eingespielt wird, wer entscheidet, dass zurückgegangen wird, und woran diese Entscheidung festgemacht wird, nicht an einem Schönheitsfehler, sondern daran, dass etwas Zentrales nicht funktioniert. Die alte Installation bleibt danach noch eine Weile unangetastet stehen, statt sofort gelöscht zu werden. Umgeschaltet wird zu einem mit Ihnen abgestimmten Termin am Rand der Geschäftszeiten.

Ein Ansprechpartner sollte an diesem Termin telefonisch erreichbar sein. Und Ihre Redaktion legt ein paar Stunden vorher eine Pause ein.

Das Umschalten selbst dauert einige Stunden, von denen der größere Teil auf die Kontrolle danach entfällt.

Alle genannten Zeitangaben sind Erfahrungswerte, keine Zusage. Sie lassen sich auch nicht addieren: Die ersten beiden Schritte liegen vor Ihrer Beauftragung, mehrere der folgenden greifen ineinander, und wie stark ein einzelner Schritt ins Gewicht fällt, hängt am Umfang Ihrer Installation. Verbindlich wird der Zeitplan mit dem Angebot.

Was diese sieben Schritte im Ganzen umfassen: Zurück zur TYPO3-Upgrade-Übersicht. Woran sich der Aufwand bemisst: Was das Upgrade kostet.

Was nach dem Upgrade passiert

Mit dem Livegang läuft Ihre Website auf Version 14 LTS und erhält wieder Sicherheitsupdates. Das Projekt ist damit beendet, die Pflege nicht: TYPO3 veröffentlicht weiter Wartungs- und Sicherheitsreleases, und wirksam werden sie erst, wenn jemand sie einspielt. Wer das übernimmt, ist die einzige offene Frage nach dem Upgrade.

In den ersten 14 Tagen nach der Umstellung sehe ich regelmäßig in die Protokolle: Welche Adressen laufen ins Leere, welche Fehler tauchen auf, wie greifen Suchmaschinen auf die neuen Seiten zu. Dieses Einschwingen gehört zum Upgrade und steckt im Festpreis. Es ist keine laufende Betreuung, die setzt danach ein und wird getrennt vereinbart.

Danach beginnt der Regelbetrieb. Version 14 LTS ist bis zum 30.06.2029 versorgt, bis 31.12.2027 mit vollen Bugfixes, danach mit Sicherheitspatches (news.typo3.com, abgerufen am 27.07.2026). Dieser Vorlauf ist der eigentliche Gewinn: Sie haben Jahre, in denen ein Update eine Kleinigkeit ist statt ein Projekt. Vorausgesetzt, es wird eingespielt, zusammen mit den Backups und in einem Rhythmus, der nicht davon abhängt, ob gerade jemand daran denkt. Ob das Sie selbst machen, Ihr Hoster oder ich, ist eine Frage der Zuständigkeit, nicht der Technik. Was ich dafür anbiete: Wartung und laufende Betreuung.

Häufige Fragen zum Ablauf

Vier Fragen zum Ablauf, die vor der Beauftragung fast immer kommen: ob Sie während des Projekts greifbar sein müssen, ob Sie Ihre Website in dieser Zeit weiter pflegen dürfen, was aus neu eingestellten Inhalten wird und wer am Ende prüft, dass alles stimmt.

Nicht durchgehend. Ein TYPO3-Upgrade läuft in einer separaten Testumgebung, und dort arbeite ich allein. Zwei Termine brauchen Sie im Kalender: das Abnahmefenster, in dem Sie die fertige Installation prüfen, und den Tag der Umstellung, an dem jemand telefonisch erreichbar sein sollte. Über die gesamte Projektlaufzeit summiert sich Ihr Zeitaufwand damit auf wenige Stunden.

Ja, durchgehend. Ihr Backend bleibt Ihnen erhalten: Nachrichten, Termine, Bilder und neue Seiten pflegen Sie weiter wie gewohnt. Ungünstig sind allein größere strukturelle Eingriffe kurz vor der Umstellung, etwa eine zusätzlich installierte Erweiterung. Sagen Sie mir davon Bescheid, dann wird sie in die neue Fassung übernommen.

Sie gehen nicht verloren. Kurz vor der Umstellung wird der aktuelle Inhaltsstand noch einmal aus der laufenden Website übernommen, damit alles, was während des Projekts entstanden ist, in der neuen Installation ankommt. Deshalb pausiert die Redaktion einige Stunden vor dem Umschalten: Was danach noch eingegeben würde, stünde in der alten Installation und wäre nach dem Wechsel nicht mehr da.

Beide, nur mit unterschiedlichem Blick. Ich prüfe die Technik. Sie prüfen, ob die Website noch Ihr Geschäft abbildet — ob Preise stimmen, Anfragen im richtigen Postfach landen und Ihre Redakteure mit den Masken zurechtkommen. Diesen zweiten Teil kann ich Ihnen nicht abnehmen, weil ich Ihre Abläufe nicht kenne. Die Freigabe kommt deshalb von Ihnen.

Kostenloser Upgrade-Check

Der erste Schritt kostet Sie nichts. Über das Formular oder am Telefon nehme ich Ihre Eckdaten auf, werfe einen Blick in Ihre Installation und beschreibe Ihnen, wie diese sieben Schritte bei Ihnen konkret aussehen würden: welcher davon der aufwendigste wäre und wann Sie eingebunden sind. Antwort innerhalb eines Werktags.

oder anrufen: 09422 82829101

Mit * gekennzeichnete Felder brauche ich; alles andere ist freiwillig.

Mit oder ohne https:// — www.ihre-firma.de genügt.
Die Version steht im TYPO3-Backend, je nach Fassung links oben oder im Dashboard. Wenn Sie nicht nachsehen können: ‚Weiß ich nicht' auswählen — das prüfe ich für Sie.
Erweiterungen sind die Zusatzfunktionen Ihrer Website: Kontaktformular, Bildergalerie, Nachrichten oder Blog, Termine, Stellenanzeigen, Cookie-Hinweis, Karte. Wählen Sie, was am ehesten zutrifft. „Weiß ich nicht“ ist völlig in Ordnung — das ist der häufigste Fall, und genau diese Frage beantworte ich Ihnen im kostenlosen Check. Kennen Sie Namen von Erweiterungen, tragen Sie sie unten bei „Ihr Ziel oder Anmerkungen“ ein.
Nur grob geschätzt. Sie dürfen das Feld auch leer lassen — für den Aufwand sind die Erweiterungen ausschlaggebend, nicht die Seitenzahl.
Was soll die Website künftig können, was stört Sie heute, wann muss es fertig sein? Kennen Sie Namen von Erweiterungen, tragen Sie sie hier ein.
Hierhin geht die Bestätigung und später der Report.
Nur, wenn Ihnen ein kurzer Anruf lieber ist als eine E-Mail.

Stand: Juli 2026